Gegen die vom Verletzungspech arg gebeutelten Gastgeber konnten die Gäste verdient drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Dieser Umstand darf aber nicht als Entschuldigung für die drei haarsträubenden Abwehrfehler gelten, die von den Gästen in der 16.; 18. und 27. Minute durch Aslantas, Volkert und Gilich eiskalt zur vorentscheidenden Halbzeitführung genutzt wurden.

Nach der Halbzeit versuchten die Gastgeber noch das Spiel zu drehen, doch konnten in der Offensive keine durchschlagenden Aktionen erarbeitet werden.

So konnten lediglich noch die Gäste in der 74. Minute einen weiteren Treffer zum Endstand von 0:4 durch Rudingsdorfer erzielen.

 

Im besten Saisonspiel unterlagen die Gastgeber deutlich zu hoch, da sich die Gäste Ihren Sieg erst gegen Ende der Partie aufgrund ihrer konditionellen Überlegenheit verdienten.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, in dem beide Mannschaften mehrfach die Möglichkeit hatten in Führung zu gehen.

Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Paukenschlag, als die Gäste einen Freistoss in der 46. Minute durch Yilmaz zur Führung verwandeln konnten.

Die Gastgeber drängten jetzt auf den Ausgleich, doch wie bereits in den vergangenen Woche waren die Abschlüsse nicht von Erfolg gekrönt.

So kam es wie es kommen musste. Ramazan Kurt konnte das vorentscheidende 0:2 nach einem Konter für die Gäste in der 58. Minute erzielen.

Bevor die Gäste in der 75. und 80. Minute durch Kosenko und Baykal den Endstand herstellen konnten, versäumte es der SVL mit einem Pfostentreffer und dem vergebenen Nachschuss noch eine Ergebniskorrektur zu erzielen.

 

Das vor einer stattlichen Zuschauerkulisse stattfindende Spitzenspiel konnte die gesetzten Erwartungen mehr als erfüllen.

Beide Mannschaften lieferten sich über beinahe 100 Minuten einen verbissenen, aber immer fairen Fight.

Mit dem ersten gelungenem Angriff konnten die Gastgeber im zweiten Nachschuss durch den agilen Michael Grill bereits nach drei Minuten in Führung gehen.

Doch die Antwort der offensivstarken Gäste ließ nicht lange auf sich warten. Julian Bauer gelang in der 10. Minute der Ausgleich nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr der Hausherren.

Bis zum Halbzeitpfiff entwickelte sich dann ein ausgeglichener Spielverlauf, in dem beide Mannschaften Möglichkeiten hatten in Führung zu gehen.

Mit dem Wiederanpfiff wurde den anwesenden Zuschauern dann ein Spiel geboten, dass an Höhepunkten und Dramatik kaum noch zu überbieten war.

In der 52. Minute stellte der sehr gute Schiri Özkan Heiko Rebelein berechtigter Weise mit der gelb-roten Karte vom Platz. Wer nun gedacht hatte das die Gäste dieses ausnutzen könnten, sah sich zumindest am Anfang getäuscht. Mit einem fulminanten Freistoß in der 56. Minute durch Jens Hofmann und einem sehenswerten Kopfball von Thomas Liebgott in der 62. Minute lagen die Gastgeber plötzlich mit 3:1 in Front. Die Gäste steckten aber keineswegs auf und erhöhten den Druck auf die dezimierten Gastgeber.

So gelang Julian Bauer zwangsläufig der Anschlusstreffer in der 72. Minute.

Die sich weiter bietenden Chancen für die Ohmer wurden entweder vom Heimkeeper Martin Frauenschläger bravourös vereitelt oder die aufopferungsvoll kämpfende Abwehr konnte im letzten Moment klären.

Die größte Chance für die Gäste bot sich aber noch Julian Bauer als er mit einem Foulelfmeter in der 82. Minute an Martin Frauenschläger scheiterte.

Bei einem der gelegentlichen Entlastungskonter versäumten es die Gastgeber für die endgültige Entscheidung zu sorgen, als nur der Pfosten getroffen wurde.

So musste der SVL bis zum Schluss zittern, um den knappen Vorsprung über die Zeit bringen.

 

Die Zweite des SV Lellenfeld musste eine erneute Heimniederlage einstecken, trotz einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie.

Wie in den letzten Partien, lagen die Gastgeber bereits früh in Rückstand. In der 1. Minute konnten die Gäste durch Florian Schulz per Kopf nach einer Ecke das 0:1 erzielen.

Wenig später konnte dann Christian Loy in der 9. Minute mit einem strammen Schuß aus 16 Metern zum 0:2 vollenden.

In einer nun ausgeglichenen Partie konnten dann die Gäste wiederum das nächste Ausrufezeichen setzen, als sie durch Stefan Stör in der 30. Minute zum 0:3 einschossen.

In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. In einer ausgeglichenen Partie ohne viele Chancen kamen die Gäste durch einen Schuß von der Strafraumkante zum 0:4 in der 53. Minute.

Danach gab es bis zum Schlußpfiff des gut leitenden Schiris Gouveia keine weiteren Höhepunkte mehr.

 

Sportheimkerwa 2016